Die Meister
Prolog
Einführung
Familie
die Story
Die Abwehr
Tagebuch
Quellen
die Story

Chef der Abwehr, Admiral Canaris

Erwin von Lahousen *

“Jonny”der Waliser; Arthur G. Owens **

Nikolaus Ritter, alias Dr. Rantzau, *

Werner Heinrich Wälti **

Dr. Prätorius *

Hotel Klopstock **

Funkstelle Wohldorf *

Charles A. Kieboom

Sjord Pons

Carl H. Meier

Joseph R. Waldberg bei der Festnahme, alle 4 Fotos **

das Schlauchboot  

Quellenangabe der Fotos:      
 * “ Spiegel der Täuschung”, 
 ** “ Weltgeschichte der Spionage”

Heinkel, He 115

wahrscheinliches Unfallauto, “Jonny III”, Mai` 40,Nieuport

Todesanzeigen von Dr. Dischler, erster Leiter der AST X, später Leitung AST Brüssel, und H. Wichmann, sein Nachfolger in der Leitung AST X. Sowie Toten-
bescheinigung des Feldlazarettarztes
_

Sterbeurkunde, ungewöhnlich der Eintrag:” auf schriftl. Anzeige der Wehrmachts
auskunftstelle für Kriegsverluste und Kriegsgefangene, Berlin W30       

Wasserflugzeug des X. Luftwaffenkorps

Vera mit Bruder Christian und Amme

Vera, Teenager ,kurz vor der Ausbildung als Tänzerin

Gemälde Vera;               Quelle: Stern, Nr.19,` 53

Bilder oben mit Amme; als Teenager und unten mit Pferd aus Stern Nr.18,1953

Hilmar Dierks

Gruß aus Brüssel an “Doschka” und Herrchen

Vera `38

Hilmar im Familiensommerurlaub auf Juist mit Sohn Klaus-Jürgen und Neffen Hans- Gerhard. Dessen Vater, Hilmars jüngerer Bruder Gerhard, auch bei der Abwehr tätig war

“Jonny” A. G. Owens **

Christian F. V. Schalburg mit Sohn Alex, Propagandapostkarte

Vera

Major Nikolaus Ritter *

Hotel Kloppstock **

die Agenten vor dem Abflug in Stavanger, **

He 115

Buckie, Nahe der Landungsstelle **

Skyline Port Gordon

Aufnahme vom Training in Stavanger,  im Schlauchboot Vera mit beiden Agenten.

Die Waffen v. K. Drücke ²

Transmitter Drückes

John Donald ²

John Geddes ²

der auffällige Ausweis Wältis mit a -Umlaut in kontinentaler Schreibweise, engl. “ae” für Ausweispapiere **

das Dinghi ²

Wältis Funkgerät **

Scheibe mit Codes ²

Code- Buchauszug Wältis 2

Lieutenant -Colooel Hinchley - Cooke 2

Wältis Waffen 2

Die beschlagnahmte Ausrüstung **

Quelle d. Fotos:                                           Sternchen s.o.                                                      ² Artikel aus einer Ausgabe “After the Battle”,

Vera, Polizeifoto nach d. Festnahme `40

Klop Ustinov, Quelle: BBC History 09.2000.

Kopie, der Sterbeurkunde von “Vera von Wedel” 2. Febr. ´46, Hamburg

General Lahousen

C. H. Dierks, ca. 1910 a. d. Jagd, Quelle: LLYFR Foto 1439

C.H. Dierks und M: E: Dierks, 1961, bei der Hochzeit ihres Sohnes  ,  Quelle privat 

Beider Grab , Quelle privat

 

         Am 2.Juli 1940 fällt die Entscheidung

Nachdem Hitler am 26.6 1940 Dünkirchen besuchte, als Abstecher seiner Rundreise über die Schlachtfelder von Messines und Fromelles, Ypern und Langemark und als triumphierender Kriegsheer, über den Kanal nach England schaute, arbeitete in ihm der Gedanke der Englandinvasion. Gerade erst seit einem Tag, ab 01.35 Uhr herrschte in Frankreich Waffenruhe,  der stärkste Gegner war geschlagen und Westeuropa lag fast in deutscher Hand, zumindest auf dem Kontinent. Am 2.7. stand der Entschluss fest: er befahl, die Vorbereitungen zur Invasion Englands zu beginnen, den Operationsnamen “Löwe”, änderte er um in “Seelöwe” Im Tagebuch der Abwehr ist dazu vermerkt, “auf Befehl des Chefs sollen sich jetzt alle Operationen der Abwehr auf den Krieg mit England konzentrieren.”* 
Der Deckname war “Hummer” mit den Zusätzen für die erste Aktion über den Kanal in den Süden Englands “Hummer 1 Süd”, für die Aktion über Schottland “Hummer 1 Nord”.
Als Admiral Canaris in der Berliner Zentrale zwei seiner Vertrauten und Stellvertreter Piekenbrock und Erwin von Lahousen nach aktiven Agenten in England befragt, wurde deutlich, das große Bedenken ob ihrer Wirksamkeit bestanden. Es gibt noch “Jonny”** mit seinem eigenen Agentennetz, aber der arbeitet auch mit den Engländern zusammen.                                                                         Der Admiral fährt nach Hamburg zu Kapitän z. S. Herbert Wichmann und befiehlt ihm unverzüglich Kandidaten zu finden und auszubilden und sie spätestens zum 7. 9. 40 nach England zu entsenden. Wichmann überträgt das Projekt seinen Referats- leitern Major H.  Dierks und Major Ritter, sowie zwei jüngeren  Mitarbeitern des Stabes. Die Sondermission zu Operation “Seelöwe” bekommt den Namen; “Hummer 1 Süd”, bzw. “Nord” oder “Lena”. Ritter fasst später als zentrale Aufgabe dieser Agenten zusammen. Wetterberichte, sowie insbesondere topographische Erfassung der Küstenregion, nach der Landung der Truppen, die Invasion war noch zum Ende des Jahres geplant, ganz im Rausch des Sieges an der Westfront, sollen sie den Invasionstruppen, als Führer dienen. Die im  Agenten für den Süden sollen über Boote abgesetzt werden, im Norden per Flugzeug.                                        Woher in der Kürze der Zeit, jetzt genügend mutige und intelligente junge Männer zu akquirieren? – der Zeitdruck wird das größte Problem, von Skeptikern in den eigenen Reihen, wird die Mission bald als Himmelfahrtskommando bezeichnet. Während in Hamburg die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, wird in Berlin schon wieder überlegt, ob diese Operation überhaupt durchgeführt werden soll. Nur in Hamburg wird niemand über diese Gedanken informiert. So werden in aller Eile junge Männer angeworben, neben zwei jungen Agenten aus Dierks Mannschaft, dem 34 jährigen  Karl Theodor ( im folgenden ”Karl” benannt)  Drücke, der schon für ihn in Frankreich und Belgien tätig war, sowie der Deutsch- Schweizer Robert Petter, alias Werner Heinrich Wälti, der bislang als Chauffeur des französischen Konsuls arbeitete und diesen für die Abwehr bespitzelte. Von der Abwehrstelle Wiesbaden wurde noch Jose´ Rudolf Waldberg gestellt sowie weitere aus den besetzten Gebieten., die von Oberstleutnant Dr. Praetorius, dem Leiter des Referates I/Wi angeworben waren. Seine Kollegen Dierks und Ritter sollten sich selbst die Mannschaften zusammenstellen. Die Lena-Mannschaft wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. 5  von ihnen disqualifizierten sich sogleich, sie waren einfach nicht zu verwenden. Von den Restlichen wurden einige** in Brüssel im Hotel “Metropole” und “Les Ambassadeurs” untergebracht. Die Hamburger im Hotel “Klopstock”. Zu dieser Gruppe stieß noch eine junge Frau, Ende Zwanzig. Sie war von apartem, faszinierendem Aussehen, man sagte ihr ein außergewöhnliches Nervenkostüm nach, genannt wurde sie “Vera Erikson”, als Deckname für ein besonderes , ihr zugedachtes Spionageprojekt in London. Später sollte man von ihr, als der Mata Hari*** des 2. Weltkrieges sprechen.                               _____________              
                                                                                                                                                                                                                                     

*L: Farago,”Spiel d. Füchse”, S.177-179;  **J. Piekalkiewicz “Weltgeschichte d. Spionage”, S.355; der Deutsch-Holländer, Charles A. van der Kieboom (26) und sein Freund Sjord Pons (25), sowie Carl H. Meyer und Josef R. Waldberg (24),Wulf Dietrich Schmidt etc.***”Hiler´s Spies”, David Kahn, s.S.358

Beide Gruppen absolvierten einen Agenten -Crashkursus, die Zeit war einfach zu knapp und trotzdem waren sie zum gesetzten Stichtag 15.8. 40 nicht einsatzbereit. Aber das spielte schon keine Rolle mehr, denn “Seelöwe war verschoben worden. Am 2. September starteten 4 der Gruppe aus Belgien zum Ärmelkanal und per Trawler vor die Küste Kents, von da weiter mit Dinghis. Sie führten nur Tage in England ein Agentenleben. Sie waren einfach nicht ausreichend vorbereitet. Während des Abschiedsessens im Nobellokal des Seebades La Touquet erhalten sie ihre letzten Anweisungen Kieboom und sein Freund Pons sollen erkunden, wie die Menschen leben, wie viele Soldaten an verschiedenen Punkten stationiert sind und die Stimmung in der Bevölkerung gilt es zu erkunden.. Meier soll Informationen über die wirtschaftliche und militärische Lage herausbekommen. Waldberg dagegen soll feststellen, welche Brigaden und Divisionen an der engl. Südküste stationiert sind und deren Bewaffnung. Zwischen fünf und acht Uhr morgens oder in der Zeit von 20 Uhr bis Mitternacht sollen sie ihre Meldungen per Funk nach Wohldorf durchgeben. Dabei haben sie in ihren Koffern, in England hergestellte Kleidung und jeder einen wasserdichten Sack mit Lebensmitteln, Zigaretten und das Funkgerät.                      Bei Dunkelheit besteigen sie den Fischtrawler und verlassen den Kontinent, begleitet von Minenräumbooten. Kurz vor der englischen Küste steigen sie in die Schlauchboote um. In der Nähe von Romney Marsh südlich von Dover gehen Kieboom und Pons an Land. 25 km weiter südlich,  vor der Ortschaft Lydd gehen Meyer und Waldberg an Land.: Keiner hatte ihnen gesagt, was sie mit den Booten nach der Landung machen sollten,  eine Gruppe lässt  ihrs schwimmen. Eine Stunde später macht Waldberg seine erste Meldung nach Hamburg. Kurze Zeit später scheitert ihre Aktion bei der Suche nach Trinkbaren, daran hatte keiner gedacht. Da nur Meier englisch spricht, macht er sich endlich kurz vor 9 Uhr auf den Weg zum nächsten Pub, ohne zu Wissen, dass der Ausschank an alkoholischen Getränken vor 10 Uhr strengstens untersagt ist. Die Wirtin wird misstrauisch und informiert einen RAF-Offizier. Waldberg wartet noch immer am Strand und funkt schließlich mittags, das Meyer gefasst wurde. Vor Durst verlässt er sein Versteck und läuft einer Polizeistreife in die Arme. Genauso wenig Glück haben die beiden anderen. Ganz in der Nähe des Strandes ist eine Einheit der Somerset Light Infantry stationiert. Ein Wachposten bemerkst gegen 5 Uhr früh Kieboom den Deich erklimmen mit geladener Pistole im Bund. Beim Durchsuchen der Umgebung finden sie einen Sack mit deutscher Wurst und Schokolade, einen Koffer und kurze Zeit drauf wird Pons gefasst, der wegen seiner nassen Kleidung dabei ist, sich Umzuziehen. Am Nachmittag finden sie das Funkgerät und kurze Zeit später das Schlauchboot.           Meier und Waldberg werden am 10. Dez 1940 im Londoner Pentonville Gefängnis hingerichtet, van der Kieboom am 17. Dez. Pons dagegen, überzeugt das Gericht, dass er, als holländischer Patriot nur mitgemacht habe , um sein Leben zu retten. Er verbleibt bis zum Kriegsende im Gefängnis.

                 Bitteres Ende einer Feier

In der anderen Gruppe galt der 34 jährige Hamburger Anwaltsohn Karl Theodor Drücke als der Routinier, der eine derartige Mission erfolgreich führen könne. Er war ein weltgewandter, gebildeter, gut aussehender junger Mann, hatte schon in Frankreich und Brüssel unter Dierks gute Arbeit geleistet, er beherrschte mittlerweile sein Metier. Der zweite, Robert Petter, der als etwas schwerfälliger Deutsch-Schweizer, wird als eher unauffällig beschrieben. Diese Gruppe sollte sich am 3. September mit dem Flugzeug auf den Weg nach Stavanger machen und von dort weiter mit dem Wasserflugzeug des X. Luftwaffenkorps zu ihrem Einsatzort vor die schottische Küste geflogen werden. Major Hilmar Dierks arrangierte am Vorabend ein Abschiedsessen im Restaurant des Reichshofes. Ob Vera dabei war wird, je nach Quelle, unterschiedlich berichtet. Danach ging es zum feucht-fröhlichem Umtrunk ins Weinlokal “Jakob”, ein Lokal, in dem sich die Abwehr gerne traf. Was dann genau geschah wird unterschiedlich berichtet. Es scheint eher nasskaltes Regenwetter gewesen zu sein, als die Gruppe spät in den DKW/BMW Cabriolet* stieg um zum Flugplatz zu fahren, wahrscheinlich spielte auch der Alkoholkonsum eine Rolle. Beim plötzlichen Abbiegen von der Elbchaussee, die Kurve zu spät gesehen, kam es zum folgenschweren Unfall. (Andere Quelle berichtet vom Essen im “Winterhuder Fährhaus” und vom Unfall Ecke Sierichstraße/ Hutwalker Straße). Ob Hilmar Dierks am Steuer saß oder einer seiner Mitarbeiter, z.B. sein Freund und Kollege Karl Drücke oder sogar der Berufschauffeur Robert Petter, was auch gut denkbar wäre, wie gesagt, wird unterschiedlich je nach Quelle berichtet. Hilmar Dierks wurde darauf schwerverletzt ins Hafenkrankenhaus durch die eilig herbeigerufene Ambulanz gebracht, wo er verstarb. Ungefähr zeitgleich mit der Polizei traf Hauptmann Boekel, stellvertretender Referatsleiter I / Luft** an der Unfallstelle ein. Robert Petter hatte auch ihn sofort von einer Telefonzelle aus benachrichtigt. In den Quellen , die davon ausgehen, das Karl Drücke am Steuer saß wird berichtet, das er noch unter Schock, seine Dienstwaffe, eine Mauser, gegen sich selbst richtete, nachdem er die Unfallfolge, den Tod seines Freundes Hilmar realisierte. Hauptmann Boekel klärte direkt alle Irritationen und wies die Polizeibeamten daraufhin, das wegen der Geheimhaltung, dieser Unfall offiziell gar nicht stattgefunden habe, somit keine Daten aufgenommen wurden. So gibt es interessanterweise mehrere, unterschiedlich (n. Ort/Zeit) ausgestellte offizielle Sterbeurkunden meines Großvaters (d. Autor).                     
Die Operation “Hummer1 Nord” bzw. “Lena” pausierte, aber durfte nicht gestoppt werden. Die  schwierigste Aufgabe stand in dieser Nacht Hauptmann Boekel noch bevor, als er die Wohnung Papenhuder Str.1 aufsuchte, um Vera von Schalburg, (de Chalbur), alias Vera Erikson, alias Vera de Witte, alias Viola, alias “die schöne Gräfin”  etc., etc. vom Tod ihres Führungsoffiziers und Geliebten zu unterrichten.             

* je nach Quelle, unterschiedliche Modelle; ** s. Schaubild 5, S.152 U. Brammer “Spionageabwehr und geheimer Meldedienst”                                              

Am 21.9. macht sich die Hamburger “Lena” Mannschaft auf Befehl  von Lahousens mit dem Flugzeug auf den  Weg nach Stavanger. Dies war kurz zuvor, im April, wie überhaupt ganz Norwegen, mit maßgeblicher Vorbereitung durch Agenten der Abwehr, von der Reichswehr besetzt worden.                        “Vera Erikson”, “Heinrich Wälti” und leitend Karl Drücke waren nur noch übriggeblieben und es sollte ihr letzter gemeinsamer Auftrag werden. 

        Wer war Gräfin “Vera”,

die “Mata Hari des 2. Weltkrieges”? 

Legenden gibt es viele und im Geheimdienstmilieu gehören sie schon von Profession aus dazu. Bei meinen Nachforschungen wurde deutlich, dass Veras Person scheinbar noch mal besonders, zu unterschiedlichsten Mutmaßungen einlud – eben eine besondere Persönlichkeit, “deren Geschichte” genug Stoff für einen Mehrteiler auf Großleinwandformat bietet. Einig in allen Quellen war man sich , das sie gebürtig aus dem Osten kam, wahrscheinlich aus dem Baltikum, aber schon da gehen die Mutmaßungen los. 
Variante 1:  
Vera von Schalburg, alias “ Viola von Witte” ,war als eines von zwei Kindern, 1912 in Riga, als Tochter des Barons von Schalburg, gebürtiger Däne, Marineoffizier und  Regierungsbeamter des Zaren geboren. Als sie im Alter von 3 Jahren war, wurde ihr Vater erst nach Petersburg versetzt und später nach Sibirien verbannt. Hier verbrachten die Geschwister eine idyllische Kindheit, als sie 6 Jahre wurde kam der erste Hauslehrer auf den Hof und 1918 floh die Familie zurück nach Petersburg und lebte dort bis sie entdeckt wurden und ihr Vater vor den Augen der Kinder von “revolutionären Trupps” erschossen wurde. Für beide ein traumatisches Erlebnis, das lebenslang Grundmotiv ihres Handelns bleiben sollte -  Kampf gegen die Kommunisten!.     Ihr Bruder nahm später die dänische Staatsbürgerschaft an, ging zur Marine und brachte es bis zum Korvettenkapitän, nebenbei heißt es, das sein Hass gegen die Bolschewiki, ihn veranlasste sich der im Untergrund tätigen äußersten Rechten, der berüchtigten dän. NS-Partei anschloss und schließlich Leiter deren geheimen Sturmtruppe (Waffen SS) wurde, für die Abwehr soll er unter dem Decknamen “Alex” tätig gewesen sein. Als Ritterkreuzträger fiel er 1942 im Russlandfeldzug ( Bild s. weiter unten). Nach dem Mord ihres Mannes, floh die Mutter, gebürtige Russin über Lettland nach Kopenhagen - in die Heimat ihres Mannes und schlug sich als Dolmetscherin und Sprachlehrerin durch.  Über ihre Freude am Tanzen lernt Vera, 16 jährig, das Ensembles der berühmten russischen Tänzerin Anna Pawlowa kennen, schafft es diese anzusprechen und geht tatsächlich in einer Nacht und Nebelaktion mit auf Tournee (s. Startseite). Nach Mutmaßungen verlässt sie diese, nach über einem Jahr gemeinsam mit einem Manager der Truppe, er hatte ihr die Erfüllung ihres Traums einer Solokarriere versprochen und sie war nur zu gerne in die Falle getappt. Der Traum von der Solkarriere platzte Es lief nicht , wie erhofft. Stattdessen landete sie in den billigen Nachtclubs am Montmartre. In dieser Halbwelt  entsteht der Kontakt zum russischen Untergrund und sie wird als Agentin der GPU* angeworben.                     Andere Quellen gehen davon aus, das sie hier eine Beziehung mit Sergei Ignatieff lebte, dem  Mitglied einer aristokratischen russischen Familie, die vor der russischen Revolution von Bedeutung war. Es wird vermutet, dass sie diesen sogar ehelichte. Im Exil arbeitete er geheimdienstlich am Umsturz des kommunistischem Regimes, wie auch im kriminellen Milieu des Drogenhandels, war evtl. selbst Kokainabhängig. Als Vera die Botentätigkeit im europäischem Raum beenden wollte, die eheliche Beziehung war schon nach einem Jahr in die Brüche gegangen, drohte er sie zu töten. Erst im Jahr 1935 endet diese Verbindung, da Sergei während eines Russlandaufenthaltes inhaftiert und exekutiert wird.

Ein aktueller  Brief aus 2001, der 84 jährigen Schwägerin Veras, der dem Verfasser vorliegt, beschreibt diese Zeit:.          
>> mehr Infos

Auch der britische Intelligence Service (MI5)**, der ihre Agententätigkeit beobachtete, soll sich beinahe zeitgleich dann mit ihr in Verbindung gesetzt haben um sie zu engagieren.                                                                   

*russischer. Geheimdienstnachfolger der Tscheka 1920,später OGPU, NKWD, NKGB, KGB; **selbst heute noch 2004 gibt der MI5 deutlich zu verstehen, dass er zu Vera von Schalburg, alias Erikson,  keine Auskünfte herausgibt, bis auf die 1999 veröffentl. 3 Dokum. zur Operation “Lena”

So landete Vera last but not least, an diesem Ort, in der Nähe des Place de Pigalle, an dem sich scheinbar alle Geheimdienste gegenseitig beschatteten, wird Karl Drücke auf sie aufmerksam und stellte im Sommer 1936 den Kontakt zu seinem Führungsoffizier Hilmar Dierks her, der zu der Zeit  schwerpunktmäßig in Brüssel für die Abwehr tätig war.                                                               

              Wie ging es weiter?

Eine weitere Quelle berichtet dann sogar von einer Rettungsaktion: Ihr aktueller Partner war eifersüchtig und ging in ihrer Garderobe des Nachtclubs nach lautstarker Szene, mit dem Messer auf sie los (im Brief der Schwägerin wird die Messerszene anders beschrieben). Beherztes, sofortiges Einschreiten, des gerade “zufällig” im Gang auftauchenden Hilmar Dierks, verhindert dies  unnötige Blutvergießen, indem er den Angreifer entwaffnet und ihn mit einem Faustschlag außer Gefecht setzte. Dieser  französisch sprechende ältere Herr (47), anscheinend wohlsituierter Geschäftsmann, sorgte als erstes für einen Arzt und schaute die nächsten 3 Wochen täglich nach ihr, eine intensive, turbulente und innige Beziehung. nimmt ihren Lauf. Spätestens mit diesem Vorfall war die Zeit in Paris beendet. Sie begleitet ihn nach Hamburg und bezieht eine Wohnung in der Papenhuderstraße 1. Zur Hauseigentümerin Fr. Freese bestand zu Hilmar eine besonders freundschaftliche Beziehung. Sie besaß mehrere Mehrfamilienhäuser in der Papenhuderstraße. In Haus Nr. 1 hatte sie einige Zimmer zur Untermiete. Hilmar hatte seine Wohnung in der gleichen Straße, in einem weiteren ihrer Häuser. Später, nach dem Tod seiner geschiedenen Frau (verstorben 1938, meiner Großmutter, Anmerkung d. Verfasser), übernahm Fr. Freese,  so quasi  Mutterersatz für seinen 15 jährigen Sohn Klaus- Jürgen. Hier wohnte schon “Doschka” (russ. “Tochter”, in Gedenken der verstorbenen Tochter?), der Mittelschnauzer, um den sich    Klaus –Jürgen kümmerte. Vera begleitete ihn bei seinen Auslandsreisen und –Kontakten und galt im AST X –Agententeam, je länger je mehr als seine Frau: Es heißt sogar, sie hätten unter seinem Tarnnamen “von Wedel” (Name seines verstorbenen Freundes) sich trauen lassen. Aber es gibt auch eine Heiratsurkunde von Vera und Hilmar Dierks. In diesen Tagen ist Hauptmann Hilmar Dierks mit seinen Agenten, wahrscheinlich auch mit Karl Drücke und Robert Petter, damit beschäftigt das Spionagenetzwerk in den Niederlanden, Belgien und im Norden Frankreichs zu organisieren bzw. zu installieren, zur Vorbereitung anstehender deutscher Kriegsvorhaben. Es  wird in Quellen angedeutet, dass sie eine große Rolle im Zusammenhang der sogen. 5. Kolonne spielten.* Selbst in der Familie in Leer / Ostfriesland wurde Vera vorgestellt. Noch  mehr als 50 Jahre später**, berichtete sein damals 14 jähriger Neffe ( mein Onkel, Anmerk. d. Verfassers), mittlerweile Pastor i. R. immer noch staunend, von dessen Motorradbesuch. Annscheinend waren sie beide mal eben aus Hamburg, wenn ich mich recht erinnere, sogar mit 2 Motorrädern angerauscht gekommen. Atmosphärisch begleitete sein emotionaler dichter Bericht, eher ungewöhnlich für einen nüchternen Norddeutschen und eingefleischten Lutheraner, bei dem ihm alles noch sehr präsent schien, die begeisterte unausgesprochene Bewertung “ein Tausendsassa!” Besonders wies er auch daraufhin, dass Hilmar, der seit gemeinsamer Schulzeit,  mit Friedrich Graf von Wedel, befreundet war, einem  Mitglied des Bruderrates der “Bekennenden Kirche”**, als Offizier in Galauniform,  den sonntäglichen Gottesdienst in Leer besuchte. Und dies, in einer Zeit, als es schon längst nicht mehr als opportun galt, bewertete er als  Zivilcourage und trug zu seiner Bewunderung noch in der Erinnerung bei.    

*Charles Wighton, G.Peis,”They spied on England ..” `58, S 131-137   ** im Gespräch mit dem Verfasser; ***des Freundesnamens bediente er sich gerne als Tarnname mit dem Zusatz “Hans”, dieser sorgt heute noch für Irritation.                                                                                      ****Bewegung innerhalb der protestantischen Kirche (seit 1932), die dem Machtanspruch der Nat.-Soz. und der “Deutschen Christen” entgegentrat. Vorläufer  Pfarrernotbund von Martin Niemöller, weitere bekannte Persönlichkeit Dietrich Bonhöeffer , Leiter deren theol.  Ausbildungsstätte, wurde als Widerstandskämpfer am 9.4.45 in Flossenbürg hingerichtet

Beim  Besuch in Leer, bei seiner Schwester Margarethe, bekam Vera einen familiären Tarnnamen und stand noch Jahrzehnte später, als “Vera Schütte” im Telefonverzeichnis meiner Tante (Anmerkung d. Verf). In dieser Zeit wurde sie auch von ihrem Führungsoffizier Hilmar Dierks für einen eigenständigen Einsatz in England vorbereitet. “Dort nimmt sie die Stelle als Gesellschafterin  im Haus eines prominenten britischen Politikers an und beliefert seitdem die deutsche Abwehr mit verschiedenen Informationen. Dann arbeitet sie in einem vornehmen Geschäft im Londoner Mayfair, ohne die Nachrichtenübermittlung zu unterbrechen.”*  In dieser Zeit ist sie voraussichtlich vom BSSO (British Security Service Organisation)  als Agentin angeworben worden und  arbeitete als Doppelagentin. A propos Doppelagenten, in unterschiedlichen Quellen wird darauf hingewiesen, dass es im Frühling` 37 zum ersten Treffen zwischen Hauptmann Hilmar Dierks und Arthur G. Owens, alias “Jonny” in Brüssel kam,. Die Vermittlung war durch einen V- Mann der Abwehr entstanden, der in London stationiert war. Und damit beginnt eine ganz besondere Agentenkarriere von  “Jonny der Waliser” bzw. “ Snow”. Mit Legenden, die zum Vorbild in vielen Spionage –Thrillern verarbeitet wurden. Und gerade auch  im Zusammenhang mit Beschreibungen der Double- Cross Kommission um John C. Masterman sich wiederfinden.**    “Gräfin Veras” Englanddebüt währte bis Mai ´39,  als ihr Bruder, Christian Friedrich von Schalburg***, der dies erfahren hatte, am 8.Mai die dt. Gesandtschaft in Kopenhagen aufsuchte und verlangte den Geschäftsträger, Herrn von Reuth- Fink zu sprechen. Ihm gegenüber gab er sich als Leiter der paramilitärischen Formation der dän. Nationalsozialisten zu erkennen, sprach von einer delikaten Familienangelegenheit; seiner Schwester, ehemaliger GPU- Agentin, würde jetzt nicht nur für die Abwehr gegen die Kommunisten sondern auch gegen England arbeiten. Er fürchtete um ihr Leben, aber auch, dass er selbst dadurch in Verruf geraten könne und somit der dänischen NS – Partei nicht wiedergutzumachender Schaden entstehen könne, mit “ ich fordere Sie auf sich dafür einzusetzen, das meine Schwester sofort aus dem deutschen Geheimdienst entlassen wird!” beendete er sein Anliegen. Der Gesandte soll zuerst sprachlos gewesen sein, wird berichtet, schrieb aber doch dem Außenministerium

*J. Pielkalkiewicz “Weltgeschichte der Spionage S.358, ** J:C: Masterman “Unternehmen Doppelspiel”, S. 56 ff ,***Leiter d. dän. Freikorps der DNSAP mit 1000 jg. Männern s. Andreas Monrad Pedersen “Schalburgkorp in d. Jahren 43-45”
 

Mit dem Ergebnis, dass H. Dierks angewiesen wurde, seine Agentin aus England zurück zu ordern. So kam es, dass sein Freund und Kollege Nikolaus Ritter, Tarnname, Dr. Rantzau auf die Idee kam, sie in sein englisches “Teesalon”* – Projekt Miteinzuplanen, zur Freude des MI6.

                      Projekt Teesalon

Im Jahre 1937 war Major Ritter, als eventuell interessante Kandidatin, die attraktive geschiedene Mitvierzigerin May  Erikson vorgestellt worden. Sie kam gebürtig aus Deutschland, war in Schweden verheiratet gewesen,  ihre 2 Kinder lebten dort noch und sie hatte dort unter ihren Freunden auch einen pensionierten Oberst der schwedischen Armee. Noch interessanter war für Ritter aber, dass sie zur Zeit als Haushälterin eines britischen Hauptmanns der Marine-Luftwaffe, in dessen Haus in Grimsby arbeitete. Nach mehrmaligen Treffen, fragte er sie, ob sie für die Abwehr tätig werden wolle. Sie schien begeistert und er ließ sie zuerst nur als Postadresse für englische Agenten laufen. Rückantworten gingen über ihre schwedische Adresse, deren Hintergrund er sich gemeinsam mit ihr, bei einem Schweden- besuch angeschaut hatte. May Eriksen arbeitet, zurück in Grimsby, wieder für die Abwehr, aber auch für den MI5. Nach einiger Zeit bekommt Ritter von “Lady May” (so ihr Tarnnahme b. d. Abwehr) eine Mitteilung über den “geschützen Weg”, über Schweden. Eine ältere Dame aus verarmter italienischer Aristokratenfamilie “Baronin von Chateau- Thierry” wird ihm als Kandidatin für sein” Tee (Nachrichten) Salon-  Projekt” vorgestellt. Und nach einem Treffen zur Prüfung  dieser Dame in Den Haag, geht er darauf ein. Dem MI5 war es wieder gelungen eine Agentin ins Rennen zu schicken. Ein Teesalon, zum Abschöpfen von Informationen aus interessanten gesellschaftl. Gruppen;  Politiker, Wissenschaftler, höhere Offiziere d. RAF etc., soll in einer Villa im Londoner Stadtteil Kensington als Ort der Begegnung gestaltet werden.  Eine jüngere Unterhaltungsdame wird ihr , auf ihren Wunsch, zur Seite gestellt, Major Ritter, alias Dr. Rantzau  schlägt “die Gräfin” vor – Vera!                                 

*L.Farago “Spiel d. Füchse S.190ff; G. Peis “Spiegel d. Täuschung” S.136 ff.; J.Thorwald “Die unsichtbare Front”Stern Nr.18, `53

                     Trennungsdrama

Alle Quellen, die ich las und die auf dieses Verhältnis eingehen, sind sich in soweit einig, das die Beziehung zwischen Vera von Schalburg und Hilmar Dierks eine besonders leidenschaftliche war, in der sie deshalb, selbst ihre Doppelagentenschaft, aus Liebe ruhen gelassen haben soll. Doch spätestens dann beim Trennungsgrund gibt es wieder die unterschiedlichsten Spekulationen über das ausschlaggebende Motiv, des wie und warum und ob überhaupt? So schreibt Farago; “ ... 1938  hatte (sie) sich bereit erklärt für die Briten tätig zu werden. Ihre Leidenschaft für Dierks schien jedoch alles zu verändern. Sie blieb ihm unerschütterlich treu, in persönlicher wie in beruflicher Beziehung – bis zu jener großen Szene in ihrer Wohnung in Hamburg, als Dierks ihr eröffnete, dass er das Verhältnis zu ihr beenden gedachte.” Ob er, dessen Beziehungen zu Frauen, scheinbar nie von Dauer waren, er dieser müde war?. Oder aber, ob die Quelle* richtig liegt, die davon ausgeht,  dass er als Soldat der Wehrmacht/ Abwehr, den geheimdienstlichen Auftrag, zum Aufbau eines neuen Agentennetzes in England auszuführen hatte, wissen wir nicht. Träfe Letzteres zu, wie die Quelle vermutet, wäre es ursächlich der geheimdienstliche Auftrag in Kriegszeit, über den er nicht sprechen durfte, grundsätzlich und hier im Besonderen, da er Veras  Doppelagentenschaft zu berücksichtigen hatte.           So konnte er ihr nur mitteilen, “wir können uns nicht mehr sehen!”, wohl wissend, dass dieser, wie jeder Einsatz, sein Letzter seien kann. Wahrscheinlich fand dieser Konflikt im Frühjahr `40 statt. So wie berichtet wird, bricht daraufhin nach der großen Leidenschaft, jetzt ihre Welt zusammen und sie reagiert mit einem Suizidversuch – Schlaftabletten!           Weiterhin berichtet die Quelle, dass Hilmar Dierks, von einer Unruhe erfasst, die Dienststelle kurzentschlossen verlässt, um die Wohnung Papenhuderstr. 1 aufzusuchen. Er findet sie bewusstlos und bringt sie in die nächste Klinik.                                                     

 *Wighton/Peis “They spied on England”

Als Vera, nach überstandener Krise, die Klinik wieder verlässt, wird sie als, wie verwandelt beschrieben und sie meldet sich für einen Auslandsaufenthalt im Zusammenhang mit der Operation “Seelöwe”.

           Operation Hummer 1 Nord - Lena

Der folgenschwere Unfall am 2. September ´40, hatte die feuchtfröhliche Abschiedsfeier tragisch mit dem Tod des Chefs,  Hilmar Dierks enden lassen.(s.S.3) So konnte das Flugzeug nicht am nächsten Tag, wie geplant die Agenten,  nach Norwegen ausfliegen. Aber die Aktion wurde trotzdem nicht abgebrochen, unter verschärftem Zeitdruck, wurde jetzt nur umgestellt.                                                                          Vera war nach Kenntnis der Tragödie zusammengebrochen, meldet sich dann aber für den Einsatz  und wird unverzüglich zusammen mit Robert Petter von Hauptmann Böckel in der “Pension Klopstock” kurzfristig und unter Zeitdruck in die geplante Tätigkeit  eingeführt. Auch sie sollen, wie die vorhergehenden Agententeams von Hummer 1 Süd, die mittlerweile, was dato in der Abwehr keiner weiß,  schon alle im Londoner Gefängnis sitzen, die Küstenregionen topografisch erfassen, weiterhin Hindernisse für die Landungsschiffe an den Stränden, Minenfelder, Panzersperren etc. Später sollen sie dann, so die Projektplanung, nach der geglückten Landung, die Invasionstruppen ortskundig leiten können. Wobei auf Vera der Tee- Salon von Baronin Mme. Chateau- Thierrey  wartet.
Am Sonnabend, dem 21. Sept. starten die drei in Begleitung von Hauptmann Böckel mit einer Transportmaschine J 52 nach Stavanger. Dort erst werden sie ausgerüstet, Pässe, den Alu – Funkgerätekoffer, etc. Auch wird hier mit dem Heinkel Wasserflugzeug das Aussetzen mit Schlauchboot in der Nordsee trainiert. (hierbei entsteht die Aufnahme dok .) Gerade rechtzeitig wurden sogar in der besetzten englischen Vertretung in Bergen 3 englische Räder gefunden. Diese sollen sie nutzen, um nicht sofort vor Ort auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen zu sein, ob die Planer zu denen auch Canaris Stellvertreter Erwin von Lahousen gehörte, davon ausgingen, dass sie damit die mehr als 700 Km bis London fahren sollten, ist schwer denkbar. Am 26.Sept.`40 hebt eine He 115 des X. Fliegerkorps in Stavanger ab. An Bord das Agententrio mit engl. Pässen ausgestellt auf :

 - Miss Vera Eriksen, Dänin im Exil, wohnhaft 18. Sussex Place, London W11- Francois de Deeker (Karl Drücke), franz. Flüchtling aus Belgien, 15 Sussex Gardens, London W2- Heinrich Wälti (R. Petter), Schweizer, 23 Sussex Gardens, London W 2

Lebensmittelkarten, Geld, Essbarem und der Ausrüstung. 450 Km weiter westlich, vor der schottischen Küste von Bannffshire ist dann das Aussetzen wegen dichtem Nebels nicht möglich, sie kehren um. In der Nacht zum 30. 9. gegen 2.30 Uhr starten sie erneut. Im Morgengrauen landen sie erfolgreich zwischen Buckie und Tor Gordon. Wegen des hohen Wellenganges gehen beim Umladen die drei Räder über Bord. Mit dem Schlauchboot paddeln die drei soweit wie möglich an die Küste des Brandes von Gollachy. Die letzten Meter müssen sie durchs Wasser waten und hier entscheiden sie sich, um nicht aufzufallen, jetzt ohne Räder, sich aufzuteilen. Vera und Karl wenden sich Richtung Port Gordon und W. H. Wälti macht sich mit dem schweren Alukoffer auf den Weg zum nächsten Bahnhof, um so schnell wie möglich  Edinburgh zu erreichen, so kommt er nach Buckie. Und jetzt ereignet sich in den nächsten Stunden folgendes, was den Verfasser der  Homepage; webmaster@portgordon.org* veranlasst, vom größten Ereignis der letzten 200 Jahre zu schreiben und das Geschehen ausführlich, unter Heranziehung der 1999 vom MI 5 geöffneten Akten dokumentiert. So erreichen die beiden gegen 7.3o Uhr Port Gordons Bahnhof und fallen den beiden Bahnbediensteten John Geddes und dem Stationsvorsteher John Donald sofort auf, die misstrauisch Beide beäugen. Das merkwürdige weitere  Verhalten und die Art ihrer Fragen, verstärkt diesen Eindruck, das hier was faul ist, je länger je mehr.. Karl Drücke hantiert mit zuviel Geld in großen Scheinen, Schuhe, Strümpfe und Hose sind nass, bzw. weisen Spuren vom Aufenthalt am Wasser auf.. Verdeckt informiert der Bahnhofvorsteher Donald die Polizei, während Geddes sie ablenkt. Der herbeigerufene Polizist Constable Grieve  bemerkt, bei der Kontrolle der Papiere, dass die vermeintlichen Flüchtlinge, keinen Immigrationsstempel besaßen und auch ansonsten weitere typisch brit. Merkmale fehlten, die Handschriften eher kontinentaler Herkunft schienen. Sie wurden gebeten, ihn zur Polizeistation in sie Stewartstreet zu begleiten. Vera bekam von Mrs.  Grieve im Wohnzimmer sogar noch einen Tee angeboten, da der Ortspolizist, sich seiner Sache doch nicht ganz sicher war. Aus Buckie wurde ein Fachmann herbeordert. Inspektor John Simpson befragt und untersucht. Bei der Leibesvisitstation findet er 19 Magazine Revolvermunition und auch er stellt fest, dass die in den Papieren verwandten Kennzahlen für brit. Verhältnisse untypisch geschrieben waren, er  der kontinentalen Schreibweise entsprachen. Die Erklärungen Veras machen alles nur noch dubioser. Sie müssen mit in die Polizeistation nach Buckie. Schnell werden hier alle Utensilien untersucht, 2 Scheiben zur Verschlüsselung, eine Liste mit Bomber- und Jägerstützpunkten , ein komplettes Funkgerät, etc.. Die Sache ist gelaufen! Kurz vor 12 Uhr findet dann die Küstenwache vor der Küste treibend, das Schlauchboot. Gerade ist Karl Drücke abgeführt worden, da reicht Vera Eriksen dem Inspektor einen Zettel und verlangt sofort über einen Captain King aus dem War Office den MI 5 zu informieren und gibt sich als Doppelagentin zu erkennen. Beide werden interniert im Camp 020, dem Untersuchungs- Gefängnis des MI 5 im “Latchmere House”, Richmond, in der Nähe von London,( heute übrigens ein offenes Gefängnis, Anmerk. d. Verfassers) Es gibt einen Bericht von Oliver Hoare aus dem Public Record Office, London 2000,”Camp 020 - MI5 and Nazi Spies”, der genau die Verhörmethoden dort deren Inhalte und den weiteren Verlauf ihres Aufenthaltes im Lager beschreibt. Werner Wälti, alias Robert Petter hatte mehr Glück. Von Buckie war er mit dem Zug nach Aberdeen gefahren und dann weiter, planmäßig um 16.30 auf dem Waverly- Station in Edinburgh angekommen. Da er bis zur Weiterfahrt nach London bis 22 Uhr warten musste, gab er den Koffer auf und vertrieb sich die Zeit im Kino, beim Frisör etc. Als er rechtzeitig gegen 21 Uhr zum Bahnhof zurück- kommt, lässt er sich Zeit und beobachtet die Gepäckaufbewahrung. Seit kurz nach 17 Uhr war der Chef einer Schottischen Spezialeinheit, Willie Merrilees, der dieses Geschehen in seiner Autobiografie; ”The Short Arm of the Law” ausführlich beschreibt, mit seinen Leuten dabei, ganz Edinburgh auf den Kopf zu stellen, nachdem er über die Suche nach einem weiteren deutschen Agenten in Kenntnis gesetzt worden war. Bis sie in der Gepäckaufbewahrung einen auffälligen Koffer mit einem ungebräuchlichen gekennzeichneten Anhänger fanden, dessen weiße Ränder auf Salzwasser schließen ließen. So warteten sie als Gepäckträger getarnt Als sie nun Petter hereinkommend beobachten, nehmen sie seine Bewaffnung war. “Gepäckträger” Merrilees spricht ihn an und schafft es mit einem Trick seiner Habhaft zu werden, die geladenen Mauser zu fixieren. und gemeinsam mit einem Kollegen schaffen Sie ihn ins Büro der Gepäckaufbewahrung. Bei der Durchsuchung seiner Sachen, zieht Petter plötzlich ein Springmesser, was die Polizisten völlig irritiert, da sie bis dahin noch nie, mit einem derartigen Modell konfrontiert waren. Er wird überwältigt. Bei der Durchsuchung seines Koffers finden sie die vollständige Agentenausrüstung mit Funkgerät, Codekarten und sein persönliches Codebuch mit seinen Eintragungen in deutscher Sprache. Am 1. Oktober wird er eskortiert von Detective Inspector Alexander Sutherland in London beim Neuen Scotland Yard übergeben an Inspector F. Bridge von der Spezialeinheit und kommt so ein Tag später im Camp 020 an.  Hier leitet Leutnant- Colonel Hinchley-Cooke die Verhöre. Am 12. und 13. Juni haben Wälti und Drücke sich am Old Bailey vor Richter Asquith zu verantworten. Die Jury tagt nur kurz und fällt den Spruch: “Schuldig!” Der Richter fällt daraufhin das Todesurteil. Die Verurteilten Karl Drücke und Robert Petter erheben Einspruch gegen das Todesurteil. Auch darüber wird  wieder im geheimen befunden, diesmal vor dem Berufungsgericht, welches am 21.Juli dem nicht stattgibt. Bis zur Hinrichtung blieben sie im Wandsworth Gefängnis. Die Exekution am 6. August 41 dort, durch Hängen am Galgen leitet Albert Pierrepoint mit seinem Assistenten Steve Wade. So endet das Leben beider deutschen “Lena” - Agenten, wie das vieler anderer junger Männer am Galgen, wenn sie nicht für Mastermans Doublecross Kommission, Verwendung zur Desinformation als Doppelagenten fanden.  

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Aber schon den schottischen Polizisten, war, als sie zu der Gerichtverhandlung in Old Bailey, als Zeugen geladen,  nur mitgeteilt worden, das Vera Eriksen nicht bei der Verhandlung anwesend sei und damit begann die große Frage:.

* Ausführungen s. Homepage im Internet;  
** “Weltgeschichte der Spionage”, Janusz Piekalkiewicz

                Was geschah mit Vera ?

Wie es daraufhin mit Vera von Schalburg, alias Eriksen weitergeht? Wer weiß es? Spekulationen gibt es zuhauf. Im Familienarchiv, befindet sich ein Büchlein über Agententätigkeit, ”Spione durchbrechen die Front”, welches mein Vater von ihr mit folgender Widmung erhielt: ”Weihnachten ´41. Dein Vater war ein Held! In Erinnerung M. Schütte (Der alias, den sie in unserer Familie führte, s. Site “Familie”), wie war ihr dies  in Gefangenschaft möglich?

Am Anfang der “Story” schrieb ich von “Variante 1”, als durchgängigen Handlungsverlauf. Im Großen und Ganzen mit allerlei Abweichungen im Detail, ähnelt sich dieser bei den unterschiedlichen Quellen.

Als “Variante 2” in nicht unwesentlichen Details möchte ich dabei auf die “britische” Version hinweisen, die mit Veröffentlichung eines Teils ihrer MI5 Akten 1999 festgestellt wurden. Nach diesem Teil (weitere bleiben unter Verschluss! Lässt sich daraus eine weitere aktive Agententätigkeit ableiten? In England ist die Beschäftigung mit Themenbereichen des 2. Weltkrieges selbstverständlicher, als in Deutschland. So auch mit diesem hier beschriebenen Teil des Krieges, einerseits wohl, da es in Verbindung mit der von Hitler geplanten Englandinvasion steht, andererseits wohl auch, da mit Vera,  im Mittelpunkt dieser geheimdienstlichen Aktion, eine als “the beautiful Spy” bezeichnete, bemerkenswerte Frau steht. Viele Artikel sind in der britischen Presse immer wieder über sie verfasst worden. Selbst ein Film über die Lena- Aktion sollte gedreht werden. Besonders die Veröffentlichung einiger MI 5 Dokumente 1999,haben in England vielerorts großes Presseecho, mit diversen Mutmaßungen über den Fortgang ihrer Geschichte. hervor gebracht. Viele Hobbyhistoriker befassen sich mit der Suche nach Fakten. Bei meiner Suche hat es mich erstaunt, wie lebendig dieses Thema in England immer noch Menschen beschäftigt.  In diesen  offiziellen MI 5 Agentenunterlagen wird festgestellt, dass Vera eigentlich, als Vera Staritzka, jüdischer Abstammung */** in Sibirien, am 10.Dez. 1912  geboren sei und dann von der Familie von Schalburg adoptiert wurde. Eine Feststellung, aufgrund ihrer eigenen Aussagen gegenüber den Verhörleitenden Offizieren. Als ihr 2.Ehemann wird ein leitende Abwehr- Offizier, mit Namen, Hans- Friedrich von Wedel genannt, der durch seine Verbindungen, es ihr ermöglichte, ihre Urkunden so zu ändern, dass sie mit dem Arierparagraphen keine Probleme bekam.
(Mein Großvater Hilmar Dierks arbeitete zeitweilig als Tarnung unter dem Namen seines verstorbenen Jugendfreundes, s. auch Site “Familie”, Anmerk. d. Verfassers
.)

*/** Internet Homepages der Jewish Virtual Library/ G. Duncan  

Ist die jüdische Abstammung Legende oder Wahrheit? Weiterhin gibt es verschiedene Theorien warum sie nicht hingerichtet wurde? 
-  Sie war mit 28 Jahren eine gutaussehende, faszinierende junge Frau, die einzige deutsche Spionin des 2. Weltkrieges, die in Schottland gefasst wurde. Selbst den Fragen stellenden Offizieren im Camp 020 - MI 5 Lager gegenüber, so wird berichtet, versucht Sie  ihre erotisierende Wirkung  zu nutzen. Dass das Hängen einer hübschen jungen Frau, als nicht nachvollziehbare Notwendigkeit angesehen wurde und sich, als nicht unbedingt positiv  für die Moral der Truppe, auswirken würde, ist eine Theorie. 
- Sie soll ein Kind mit einer bekannten und einflussreichen brit. Persönlichkeit, evtl. einem Politiker gehabt haben, noch aus der Zeit  ihres ersten Englandaufenthaltes´38. Mit der Mutmaßung dieser “Politik” habe sich an entsprechender Stelle für sie eingesetzt. Dieses Kind soll sie auch im Lager besucht haben. Und noch heute gibt es in England Anhänger dieser Theorie, die auf der Suche nach diesem Nachkommen aktiv sind.
 - Dann gibt es natürlich die Vermutung, sie habe ihre Abwehrerfahrungen und Fähigkeiten, als Agentin, dem MI 5 hilfreich zur Verfügung gestellt. War also weiterhin oder wieder neu, als Doppelagentin tätig.

So schreibt Peter Day “BBC History” - Autor: Es war bei den Verhören im Latchmere Haus, so wenig aus den drei Neuankömmlingen , Vera, Karl und Robert herauszubekommen, dass ein neues Vorgehen, abgesegnet vom Leiter des MI 5, Major Dick White, geplant wurde. So bekam Vera, evtl. wegen Depressionen, im Februar 1942 Hafturlaub auf dem Land in Gloucestershire, zu Besuch bei einem Agentenpaar, dass deutsch sprach. Da sie später in einem Schreiben an diesen Agenten “U 35”, die Anrede “Dear Klop” verwendet, wird davon ausgegangen, dass es sich um den Vater von Peter Ustinov handelt und es sich um deren Landhaus in Netherton handelte, wo er mit seiner Frau, der russischen Malerin, Nadia Benois während des Krieges lebte. Klop Ustinov war eigentlich Presseatache´in der deutschen Botschaft in London gewesen. Im Zusammenhang mit der Erstellung seines “Arienachweises”, entschied er sich Engländer zu werden. Nach Ustinovs Aussagen, soll Vera von ihm den Auftrag bekommen haben im Internierungslager “Camp W” unter anderen deutschen Spionen auf der Isle of Man, als Doppelagentin tätig zu werden.

Weiter schrieb z. B. Leonard Mosley in seinem Buch “The Druid”,1981 von folgendem Geschehen, dass sie eingesetzt worden seien soll, zu dem `41 noch einzigen aktiven  für die Deutschen arbeitenden Agenten, den Waliser Gwyn Evans, alias “the Monk”, alias “the Druid”, Kontakt aufzunehmen. Sie sollen sich aus einem Abwehr Trainingscamp in Ostpreußen gekannt haben. Evans hatte bei seiner  Schottlandreise am 2. Juni `44, zu der er Vera gebeten hatte ihn zu begleiten, herausbekommen, dass die Invasion der Alliierten, nicht wie vorgetäuscht bei Calais stattfinden würde. Bei seiner Rückkehr am 8. Juni in London, weiß er vom eigentlichen Vorhaben in der Normandie. Und ist damit der gefährlichste Informant. Doch Veras Führungsagent ist der für die Russen arbeitende Doppelagent Kim Philby und dieser führt auch den Agenten in Spanien, den Evans informiert. Durch Philbys Eingreifen wird dann an die Abwehr  genau das Gegenteil weitergegeben. Durch diesen Vorfall und weitere folgende Falschinformationen, erkennt Evans, dass Philby ein russischer Agent ist und taucht unter, bevor er gefasst wird. Hier mutmaßt dann Mosley sogar die Möglichkeit , dass  Philby daraufhin versucht ihn für den russischen Geheimdienst zu gewinnen. Der MI 5 soll Vera, daraufhin, aus der Gefahrenzone gezogen haben. In einigen Quellen wird davon ausgegangen, dass Vera nach dem Krieg zurück nach Deutschland ging und dort für immer blieb?

Auf alle Fälle nahm sie sich im Hamburger Stadtteil Winterhude eine Wohnung in der Klopstockstraße 2 
(heutige “Warburgstraße), ganz in der Nähe des ”Eppendorfer Baum”. (übrigens, eine geheime Abwehrwohnung, Anmerk. d. Verfassers)  und so ist meine jetzige Vermutung, traf sie hier Vorkehrungen für ihre neue Identität. Ja, dafür war sie überhaupt nach Hamburg zurück gekommen, um ganz nach Geheimdienstmanier, die erste, offiziell hier zu beenden und dazu gehörte, dass die “alte”, jetzt 34 jährige Vera sterben musste (s. Sterbeurkunde v. 1946, als Witwe von Wedel), damit die neue Identität, in England beginnen konnte.

Als General Lahousen, Offizier des Österreichischem Geheimdienstes und Stellvertreter von Canaris, ´46 im Internierungslager Bad Nenndorf, dem Combined Services Detailed Interrogations Centre, sein Gesprächsgegenüber, einen brit. Colonel und Verhörspezialisten nach dem Verbleib seiner Agenten und insbesondere nach Vera von Schalburg befragte, antwortete dieser ihm: “Sie haben recht, sie ist zu uns übergelaufen, “the Beautiful Spy”, wie wir sie nannten. Wenn Sie mal wiedersehen möchten, dann machen Sie einen Besuch auf der Isle of Wight, da können Sie treffen, wenn auch unter neuem Namen und keiner hat dort, über ihre Geschichte auch  nur die leiseste Ahnung.  Und so komme ich vorläufig abschließend zur letzten Mutmaßung, und damit schließt sich wieder der Kreis, denn diese war der Auslöser, das Motiv dieser Suche:
Der Artikel im Hamburger Abendblatt vom 6. Mai 2004 unter der Überschrift:” Agenten- Filiale Hamburg: Überläufer aus Liebe?  Hier wurde die Theorie aufgestellt, der Unfall meines Großvaters war nur fingiert, zum Aufbau einer neuen Identität, um mit Vera in England ein gemeinsames Leben zu leben. Ich war empört und wollte mir selber einen Einblick verschaffen um meinem Gefühl, das diese These hinfällig sei, untermauern zu können. Hintergrund dieser Vermutung aber war folgender:

Einer der vielen: Hobbyhistoriker hatte bei seiner Suche in dieser Sache herausgefunden, dass es einen in England lebenden C:H: Dierks gab, der, von Deutschland kommend, 1903 nach England einreiste und sich als Fotograf in Aberaeron, Wales niederließ. Auch er soll als Spion tätig gewesen sein. Vermutung war nun, diese Person war Hilmar mit Legende. C:H: heiratete eine Mary Elisabeth .. Er verstarb dort 1974. Seine Frau überlebte ihn um 20 Jahre und verstarb ebenso dort 1993. Rein theoretisch, könnte das von den Daten her , wenn man bedenkt, dass im Geheimdienst, Daten wandelbar sind, hinkommen. Bei C. H. Dierks bin ich mir aber sicher, dass es sich nicht um meinen Großvater Hilmar handelt. Er hat eine völlig andere Gesichtsform. C. H., eher länglich schmal, Hilmar eher rund, gedrungen. Ob sich allerdings hinter Mary Elizabeth, Vera verbirgt, vermag ich nicht zu sagen.

Und so klärt sich schließlich diese Mutmaßung, zumindest was meinen Großvater Hilmar Dierks angeht.

Ob dieser C.H: Dierks auch tatsächlich Agent war und ob er vielleicht mit uns verwandt war, ist mir bislang nicht bekannt. .

     Ende der Story - natürlich unter Vorbehalt!

 

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